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Der Betreiber der Webseite “keine-neue-Flugschneise.de” ist nicht der Gründer der Bürgerinitiative Großhadern. Die folgenden Beiträge wurde durch die Bürgerinitiative Großhadern erstellt.

Liebe Großhaderner, liebe Mitglieder der BIG,

nach gut drei hektischen Monaten möchten wir über unsere Aktivitäten, Erfolge und neuen Erkenntnisse berichten. Mittlerweile geht es nicht mehr nur um den Dachlandeplatz und die Flugschneisen, sondern auch um das überdimensionierte Parkhaus, die Zufahrt auch zur Notaufnahme und allgemein den Umgang mit dem stetig zunehmenden Verkehr in unserem Viertel, “GRAVIERENDE PLANUNGSFEHLER”. Die Informationsblätter finden Sie jeweils unter “weitere Informationen”.

Wir haben gegen den Landeplatz Einwendungen von weit über 100 Seiten für das Luftamt mit einem Gutachten von der renommierten Agentur RegioConsult, die uns vom Bundesverband gegen Fluglärm empfohlen wurde, eingereicht, vgl. “Einige unserer Einwendungen zu dem luftfahrttechnischen (Lft-GA) und dem schalltechnischen Gutachten (ST-U)”
Auch die Stadt München fordert in ihrer ausführlichen und fundierten “Stellungnahme” eine Verlagerung der Flugschneisen und damit des Landeplatzes. Unter anderem wird die Lärmbelastung für die Anwohner, darunter auch
8 Kindertagesstätten, als einfach viel zu hoch angesehen, “Auswirkung von Fluglärm auf Kinder”.

Die Informationsveranstaltung, die wir schon letzten Herbst beantragt hatten, wurde nicht erst im Juni 2019, sondern am 28.03.2019 abgehalten, allerdings vorsichtshalber ohne Presse, denn der Unmut der Bürger war groß. Leider wurden auch wesentliche Fragen nicht beantwortet, dafür neue aufgeworfen. Zum Beispiel wich der Sachverständige von seinem eigenem Gutachten ab und es wurde plötzlich eine Umsetzungsschneise nach Westen beschrieben, zu der uns auch auf Nachfrage aber keine weiteren Informationen zugesandt wurden.
Die “Fragen und Antworten”, die das Klinikum anschließend online stellte, sind unserer Meinung nach durchaus verbesserungsfähig und geben den Sachverhalt nur bedingt richtig wieder.

Wir hatten am 06. Mai 2019 ein Gespräch mit der Klinikleitung und dem Staatlichen Bauamt München 2. Als wesentliche Ergebnisse möchten wir festhalten:

Hinsichtlich des Dachlandeplatzes (DLP) gab es keine Machbarkeitsstudie mit dem Ziel, eine direkte Anbindung des Hubschrauberlandeplatzes an Schock- oder Operationsräume möglichst unter Einhaltung der bisherigen Flugschneisen zu ermöglichen, obwohl uns die DGUV bestätigte, dass die räumliche Nähe auch
anders als durch den geplanten Dachlandeplatz erreicht werden kann, “Teilnahme am Schwerstverletztungsartenverfahren (SAV)”.

Im Gegenteil – das Klinikum möchte die “Filetstückchen im Westen” noch für besseres aufheben, z.B. ein noch nicht näher definiertes Forschungszentrum.
Es stört die Planer auch nicht, dass Schwerkranke bei geschlossenen Fenstern
70 dB und bei offenem Fenster 94 dB ausgesetzt werden, 8 Kindertagesstätten überflogen werden oder dass die Krankenwagen kaum noch zur Notaufnahme durchkommen und es dort nur ein paar Kurzzeitparkplätze geben soll, weil OPZ und Herz-Lungen-Gefäßzentrum (HLG) für den DLP nahe beieinander stehen müssen.
Bei den Planungen waren die möglichen Folgen für Anwohner völlig irrelevant.
Hinsichtlich des Parkhauses sind Verbesserungen möglich, aber es soll immer noch ca. 3 bis 4 Mal das durch den Bebauungsplan vorgegebene Baurecht überschritten werden.

Der Bezirksausschuss Großhadern schloss sich uns mittlerweile dreimal einstimmig an:

Er lehnte im März 2019 auf einen Antrag von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Fr. Dr. Unterberg, hin den luftrechtlichen Antrag für den Dachlandeplatz wegen der dauernd wechselnden Angaben des Klinikums zu den Flugbewegungszahlen ab, vgl. auch “Zahlenhokuspokus des Klinikums mit Flugzahlen”

Im April 2019 forderte er nach Überstimmung eines Antrags von Bündnis 90/DIE GRÜNEN auf einen Eilantrag der CSU, Peter Winklmeier, die LH München auf, sofort Gespräche mit dem Klinikum Großhadern, dem staatlichen Bauamt und dem Landkreis München bezüglich der Zufahrtsmöglichkeit und den betroffenen Verkehrsknotenpunkten im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau des Parkhauses und den geplanten Neubauvorhaben auf dem Klinikgelände aufzunehmen, vgl. auch “Verkehrsinfarkt in Großhadern durch Neuplanung des Campus Klinikum Großhadern”

Im Mai 2019 forderte er auf Antrag der SPD, Fr. Dr. Weippert, die Bauverwaltung und das Klinikum Großhadern auf, vor Beginn des Wettbewerbs eine Machbarkeitsstudie mit den Vorgaben einzuholen:
– Einhaltung der bisherigen Flugschneisen und direkte Anbindung des Landeplatzes, ggf. unter Verlagerung einzelner bestehender oder Schaffung weiterer Schockräume und Operationsräume,
– den Wettbewerb so lange zu verschieben, bis die wichtigsten Fragen geklärt sind und eine längerfristig sinnvolle, für die Bürger Großhaderns und Patienten bessere Lösung gefunden wurde,
vgl. auch den Artikel im Stadtviertelteil der SZ vom 17.05.2019 unter “Pressemeldungen” und unsere Anregung, “Wir regen folgenden Beschluss an:”.

Der Vorsitzende der Kreisgruppe München des Bund Naturschutz und MdL Christian Hierneis, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, brachte 2 Anfragen mit jeweils 24 Fragen zum Umbau des Klinikums im Landtag ein, z.B.

– Wird bzw. wurde eine neue Machbarkeitsstudie mit den Vorgaben eingeholt, die
bisherigen Flugschneisen einzuhalten und eine kostengünstigere direkte Anbindung eines Bodenlandeplatzes zu den (ggf. neu zu errichtenden) Schock- und Operationsräumen zu schaffen?
– Welche Alternativen zum jetzt angedachtem Dachlandeplatz wurden geprüft (bitte jeweils einzeln mit Begründung und Ergebnis auflisten)?
– Ist der Staatsregierung bekannt, dass die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
(DGUV) nicht einen Dachlandeplatz oder einen neuen Hubschrauberlandeplatz, wie im Genehmigungsantrag behauptet, fordert, sondern nur einen unmittelbaren Zugang zum Schockraum möglichst ohne Umlagerung?
– Werden in Rettungshubschraubern Fahrtragen verwendet, die auch in den Rettungswagen benutzt werden können, damit keine Umlagerung, sondern höchstens eine Umbettungerforderlich ist?
– Wird in Bayern bzw. im Klinikum Großhadern auf eine entsprechende Normierung verzichtet?

Mit einer Antwort der Staatsregierung ist erst Anfang Juli zu rechnen.

Auch Florian Siekmann, der das Direktmandat für den Landtag hier in Hadern nur knapp verpasste,
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.landtagswahl-bayern-2018-muenchen-hadern-ergebnis-wie-wurde-gewaehlt.efe7533e-283b-47c5-a284-342d0c225227.html,
stellte bereits zwei Anfragen im Landtag, um uns zu unterstützen.

Die Antworten des Bauministeriums verdeutlichen die Situation hervorragend, denn die gestellte Frage wird einmal schlichtweg nicht beantwortet bzw. es werden nicht die richtigen Zahlen genannt, denn die 2860 Flugbewegungen wurden nur durch den hier stationierten Hubschrauber verursacht, Flugbewegungen von Fremdhubschraubern müssten also dazu gezählt werden.
Wir sind schon sehr gespannt, wie ausführlich und fundiert die o.g. 2 Anfragen von beantwortet werden.

Wir hoffen sehr, dass sich noch weitere Politiker für eine Aussetzung der Ausschreibung des Architektenwettbewerbs für die Neubauten auf dem Klinikareal und eine Verlagerung des geplanten Landeplatzes stark machen. Wir haben mit dem Justizminister Georg Eisenreich, CSU, und dem Kultusminister Prof. Piazolo, Freie Wähler, gesprochen, wissen aber noch nicht, ob sie sich für die Bürger Großhaderns einsetzen.

Herrn Oberbürgermeister Dieter Reiter haben wir ebenfalls gebeten, sich auch für uns einzusetzen. Er sagte uns eine Besprechung mit allen im Hinblick auf die Umgestaltung des Klinikums beteiligten Referaten zu, die gerade organisiert wird. Bereits vor der Informationsveranstaltung haben wir eine 14-seitige Stellungnahme zum Verkehrsgutachten Teil A des Klinikums, “Neugestaltung des Klinikums”, für die beteiligten Referate der Stadt und die Stadträte im Verkehrsausschuss gefertigt. Teil B stand uns damals noch nicht zur Verfügung. Wir sind jedoch in Kontakt mit den beteiligten Referaten.

Unterstützen Sie uns weiterhin – gemeinsam sind wir stärker

Bitte tragen Sie sich in die Listen ein: Je mehr Bürger sich dieser Bürgerinitiative anschließen, umso größer ist das Gewicht bei den Verhandlungen mit den Behörden und Staat.

Bitte engagieren Sie sich mit uns, denn es gibt viel zu tun. Möchten Sie bei uns aktiv mitarbeiten oder Teilaufgaben übernehmen? Wir würden uns freuen, Sie in unseren Reihen begrüßen zu dürfen.

Bitte schreiben Sie an Politiker, Ministerien, Zeitungen, etc., gerne auch per Email, rufen Sie dort an oder machen auf andere Weise auf unser gemeinsames Anliegen aufmerksam.

An dieser Stelle möchten wir nochmals betonen, dass sich die Bürgerinitiative Großhadern überparteilich engagiert, aber natürlich jede Unterstützung auch zu würdigen weiß und sich dafür bedankt.

Weitergehende Informationen findet man auch hier:

Aktive Mithilfe: Bitte melden und mitmachen – wir freuen uns über jede Beteiligung!
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