Klarstellung

Die betroffenen Bürger, welche Einspruch erheben sind für eine gute und schnelle Notfallmedizin,
denn jeden von uns kann es betreffen.
Die betroffenen Bürger sind nicht gegen Rettungshubschrauber.
Das Klinikum hat weltweit einen hervorragenden Ruf und ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Wir leben mit den Rettungshubschraubern seit Jahrzehnten und haben die Unannehmlichkeiten in Kauf genommen. In absoluten Notfällen, wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder schwerer Unfall bei denen jede Minute für die Lebensrettung zählt, nimmt der Rettungshubschrauber den kürzesten und schnellsten Weg und wird sich nicht an die vorgegebenen Flugschneisen halten, dies ist legitim und selbstverständlich.
Den betroffenen Bürgern geht es also nicht um die Verhinderung von Rettungsflügen sondern, um eine nicht ansteigende Lärmbelästigung, vor allem in der Nacht. Die Flugbewegungen werden sich in der Zukunft mehr als verdoppeln.
Wir sind gegen die neu geplante Flugschneise über Wohngebiet mit Nachtflügen und dem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach.

Tags

  • südöstliche Flugschneise

    Für die Versetzung des Helikopters vom Dachlandeplatz über die Süd-Ostschleife zum Bodenlandeplatz muss eine Alternative gefunden werden.

  • Dachlandeplatz

    Ist es sinnvoll den geplanten Dachlandeplatz zu realisieren oder könnte eine Alternative mit geringeren Lärmimmissionen gefunden werden?

Nachts

  • östliche Flugschneise

    Zeitkritische Rettungsflüge haben Vorrang, aber für die nächtlichen Verlegungsflüge muss eine alternative Flugschneise, über nicht bebautes Gebiet geschaffen und bevorzugt werden.

  • südöstliche Flugschneise

    Für die Versetzung des Helikopters vom Dachlandeplatz über die Süd-Ostschleife zum Bodenlandeplatz muss eine Alternative gefunden werden.

Was ist geplant?

Auszug aus dem Antrag des Staatlichen Bauamt 2 an das Luftamt Südbayern
“wir beantragen die Erteilung einer luftrechtlichen Genehmigung zur Anlage und zum Betrieb eines Hubschrauberlandeplatzes (erhöhter Hubschrauberflugplatz) auf dem Gelände des Klinikums der Universität München Großhadern. Im Rahmen der Masterplanung / Machbarkeitsstudie für den Rück- und Neubau des Klinikums der Universität München (KUM) soll am Campus Großhadern im ersten Bauabschnitt ein  Hubschrauberlandeplatz auf einem Gebäudes entstehen. Vor dem Wettbewerbsverfahren für den ersten Bauabschnitt wird die Anlage und der Betrieb eines erhöhten Hubschrauber-Sonderlandeplatzes mit konkreter Zweckbestimmung beantragt”
Das heißt:
Der bestehende Hubschrauberbodenlandeplatz wird weiterhin in Betrieb bleiben. Das Klinikum betreibt dann zwei Hubschrauberlandeplätze parallel. Den bestehenden im Westen und einen neuen Landeplatz auf einem neuen geplanten Klinikum Hochhaus in 46 Meter Höhe. Zum Anflug auf den neuen Landeplatz ist eine neue Flugschneise nötig, welche parallel der Sauerbruchstraße und Heiglhofstraße entlang führt, direkt über dicht bewohntes Gebiet, wo tausende Bürger Großhaderns betroffen sein werden. Da der Hubschrauber auf dem Dach nicht länger stehen bleiben darf, muss dieser jedes mal auf den bestehenden Platz versetzt werden. Dafür ist nur die neue beantragte Flugschneise vorgesehen.  Es wird mit ca. 2000 zusätzlichen Flügen (ohne Patienten) über dem Wohngebiet gerechnet. Das entspricht 50% der Flugbewegungen.
Die im Lärmgutachten angegebenen Anzahl der Hubschrauberflüge sind moderat angegeben. Es wird nicht mit allen Hubschraubern in der Zukunft gerechnet die wirklich anfliegen werden. Da die Hubschrauberflüge Tag und Nacht, an 365 Tagen im Jahr stattfinden werden, ist dies für die Betroffenen absolut untragbar. Passive Schallschutzmaßnahmen sind bis jetzt nicht bekannt.
Weiterhin wird vom Bauamt 2 beantragt:
Wir beantragen, der Ausnahme zuzustimmen, im Verfahren auf ein Gutachten des Deutschen Wetterdienstes über die flugklimatologischen Verhältnisse des Landeplatzes und seiner Umgebung nach § 51 Abs. 1 Nr. 5 Luft VZO zu verzichten. Eine Befreiung von der Betriebspflicht nach Erteilung der Genehmigung für den Landeplatz stattzugeben und einen Bauschutzbereich bzw. beschränkten Bauschutzbereiches nicht festzulegen.

Aus dem Lärmgutachten können folgende Zahlen entnommen werden.
(Die angegebenen Flugbewegungen beziehen sich nur auf den am Klinikum stationierten Hubschrauber, Fremdhubschrauber sind nicht berücksichtigt)

Welche Flugschneisen sind geplant?

Hinweis:

Die hier gezeigte Grafik stellt die Flugschneisen nur Symbolisch da. Für den exakten Verlauf bitte in den Plänen oder im Lärmgutachten nachsehen.

Legende
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geplante Flugschneise

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geplante Flugschneise zum Umsetzen

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bestehende Flugschneise

Warum soll ein 2. Hubschrauberlandeplatz gebaut werden?

Begründung des Klinikum Großhadern für den 2. Hubschrauberlandeplatz:

Auszug aus dem Lärmgutachten, Seite 46 – Bitte lesen Sie die komplette Begründung
… Die Notwendigkeit eines Hubschrauber-Sonderlandesplatzes in direkter Anbindung an das OPZ auf einem neu zu errichtenden Gebäude begründet sich u. a. in der Sicherstellung des medizinischen Versorgungsauftrags, was insbesondere von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gefordert wird. Im Hinblick auf eine optimale medizinische Versorgung schwerstverletzter und zeitkritisch kranker Patienten (Polytrauma, Schlaganfall, akutes Koronarsyndrom, Sepsis, Multiorganversagen, perinatale Versorgung, etc.) ist die bestehende Situation ein medizinisch nicht tragbarer Zustand…
Ein kurzer Weg vom Hubschrauber in den Schockraum bzw. OP ist absolut wichtig. Zur Zeit werden die Notfallpatienten vom Bodenlandeplatz in das OPZ transportiert. Der Dachlandeplatz wird aber auf einem neuen Bettenhaus gebaut. Die Notfallpatienten müssen erst vom Dach herunter gebracht werden und in das benachbarte OPZ verlegt werden.

Welche Alternativen gibt es zu dem geplanten Antrag?

  • Nicht Genehmigung der östlichen Flugschneise, Anflug nur über Westen

  • Nachtflugverbot für den Regelbetrieb über die östlichen Flugschneise

  • Kein neuer Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Klinikneubaus und weiterer Betrieb des bestehenden Landeplatzes

Info: 2015 wurde der Schockraum im östlichen Teil des Klinikgeländes des Operativen Zentrum in Betrieb genommen obwohl der bestehende Hubschrauberlandeplatz im westlichsten Teil des Klinikgeländes liegt. Wäre das OZ im westlicher gebaut worden, wäre kein neuer 2. Hubschrauberlandeplatz, keine Umsetzung des Helis nach dem Einsatz auf den alten Hubschrauberlandeplatz und keine neue Flugschneise über dicht bewohntem Gebiet nötig.

Ihre Nachteile durch die neue Flugschneise

  • Lärmbelästigung (keine Nacht mehr durchschlafen)

  • Tag und Nachtflug 24/7 an 365 Tagen im Jahr

  • Erkrankung durch Fluglärm, Landeanflug (besonders laut)

  • Umweltbelastung (Kerosinabgase)

  • Die Wohn- und Lebensqualität wird in Großhadern stark gemindert

  • Der Stadtteil Großhadern wird unattraktiv

  • Wertminderung Ihrer Immobile

  • Mietkürzungen von Mietern

Was können Sie dagegen tun?

Die beantragten Flugschneisen sind Bestandteil für die Zulassung des Hubschrauberlandeplatzes.

  • Erheben Sie Einspruch gegen den Antrag für die Genehmigung der Flugschneise

  • Informieren Sie die ihre Nachbarn und Medien usw.

  • Schreiben Sie Politikern und Parteien

Werden Sie persönlich aktiv, wenn Sie damit nicht einverstanden sind.

 

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